• Offenes Herz

Marcella in Italien: Treffen einer Familie

Marcella (im Bild rechts) ist seit kurzer Zeit in Procida, einer Insel in der Nähe von Neapel. In ihrem ersten Rundschreiben berichtet sie unter anderem von der Begegnung mit einer Familie, die sie sehr berührt hat.



Die Begegnung, von der ich Euch erzählen möchte, ist die mit Cecilia, Francesco und Raffaele.

Raffaele, der Sohn von Cecilia und Francesco, leidet an einem Gehirntumor. Das ist eine sehr schwere Situation für die Familie. Regelmäßig müssen sie nach Rom in ein Krankenhaus fahren, damit Raffaele dort seine Behandlung bekommen kann.

Auch hier fiel mir der erste Besuch nicht leicht, denn man sieht, wie sehr diese Familie vom Leid

gezeichnet ist. Es hat mich sehr beeindruckt, als Cecilia uns geradeheraus gefragt hat: „Wie kann man das Kreuz mit Freude umarmen?“ Welch starker Glauben, wenn jemand in so einer Situation diese tiefe und ehrliche Frage stellen kann, ohne dabei Gott einen Vorwurf zu machen, oder sich zu fragen „Warum ich?“. Dieses feste Vertrauen auf Gott habe ich besonders gespürt, als wir mit Cecilia den Rosenkranz gebetet haben. Denn statt nur für ihren Sohn und seine Heilung zu beten, hat sie in diesem Rosenkranz für unsere Familien gebetet. Trotz ihres eigenen Leidens verliert sie nicht den Blick für die anderen.

Gerade diese Familie gibt mir Mut und Hoffnung für meinen Dienst hier und für das Leben. An ihnen sehe ich, was es bedeutet, jede Lebenssituation im Vertrauen auf Gott zu leben.


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